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 19. August 2018

Mein eigenes Energiekonzept

Nun sind wir soweit. Die Struktur dafür ist geschaffen.
Es gibt die Software für Energiekonzepte im Haus.
Und es gibt auch die Möglichkeit einer dynamischen Stromeinspeisung.      

Vor einigen Jahren las ich einen Bericht, dass Angela Merkel einen Ökologen, (John Rifkin) beauftragte, ein Konzept für Europa auszuarbeiten. Was ist zu tun, damit wir Europäer für den Klimaschutz etwas machen können.
Kurz und bündig schrieb er in einem Bericht, dass die einzelnen Leute die Möglichkeit bekommen sollen, eigene Energiekonzepte machen zu können.

Die Idee dahinter ist überhaupt nicht kompliziert.
Für das Wohnen brauche ich Energie und für das Fortbewegen ebenfalls.
– Ich baue mir mein eigenes Management, in dem ich mir meine Energie selber erzeuge, speichere und verbrauche.
– Ich kaufe mir die Energie, wenn sie einfach günstig ist. Wenn sie teuer ist, dann verkaufe ich. In der Nacht ist Strom am Handelsmarkt sehr günstig.
– Mit dem günstigen Strom lade ich meine Vorräte, E-Auto, E-Speicher, Wasser Pufferspeicher auf.
– Wenn man die noch mit einer Photovoltaik Anlage verknüpft, dann kann man Strom erzeugen, speichern, verbrauchen, verkaufen.

Wenn man diese neuen Möglichkeiten ernst nimmt, dann sollte die Haustechnik für ein Haus so gestaltet sein, wie sie hier auf der Grafik dargestellt ist. Der Schlüssel dafür ist die Software. Herr Hofer, Entwickler der Software SEMS bezeichnet dieses System als Smart Home „Soft“. Das Hauptaugenmerk seiner Software ist das Energiemanagement des Hauses. Die Grundeinstellung dieses Systems ist wie in dieser Grafik dargestellt. Vorab wird der E-Speicher mit der gewonnenen Energie geladen. Als Zweites der Speicher mit Warmwasser. Vernünftig wäre es, wenn der Warmwasserspeicher mindestens 400 Liter fasst und wenn im Speicher ein elektronischer Heiz-stab eingebaut wird. Erst der weitere Überschuss wird ins Netz eingespeist.

Das System der dynamischen Einspeisung verläuft folgend. Im Viertelstundentakt werden die Energiekosten und der Energieverbrauch gemessen. Es gibt keinen fixen Strompreis, sondern er ist dynamisch an den derzeit bestehenden Energiekosten gebunden. Wenn Stromüberschuss ist, dann ist der Strom sehr günstig. Bei den Stromspitzen ist der Strom teuer und muss auch dementsprechend eingekauft werden. Wenn man noch eine PV-Anlage hat kann man in diesen Zeiten den Strom auch dementsprechend teuer verkaufen. 

Für ein Niedrigenergiehaus mit 110 m² habe ich von einem Energieausweis die Verbraucherzahlen für ein Jahr in dieser Grafik zusammengestellt. Die ursprünglich bekannte Grafik, dass man für das Heizen mehr als 75% braucht ist überholt. Und von den Heizkosten habe ich noch einmal die Kosten für das Lüften extra angeführt. Für dieses haus werden im Jahr ungefähr 8000 kW Energie benötigt.

Wenn man ein Elektroauto anschafft, dann kann man das Auto zuhause in der Nacht laden.
Wenn die Stromkosten 20 Cent betragen, dann kosten 30 Kilowattstunden 6 Euro. Das E-Fahrzeug, Nissan Leave hätte mit den 30 kW eine Reichweite von 250 km.
Mit den Dynamischen Stromsystem sind die Kosten nicht auf 20 Cent / kW, sondern man kauft in der Nacht den Strom wesentlich günstiger ein.

Angenommen, man kauf den Strom mit 10 Cent /kW ein und fährt mi dem Auto im Jahr 10 000 km, so wären die Energiekosten im Jahr von €120.-

Denkt man das System fertig, dann sieht dies so aus, wie ich es in dieser Grafik darstelle.

Man hat sein eigenes Energiesystem für sein Haus, für sein Auto, und für seine Photovoltaik Anlage.
Kann selber Strom erzeugen, verbrauchen bunkern. Und hat dazu noch die Möglichkeit alles zu überwachen.
Man hat den Überblick, wo ich Energie verbrauche und gewinne.
Auch habe ich die Möglichkeit mein Energiesystem auf Standby, oder auf Urlaub zu stellen.
Und wenn man den Strom günstig einkauft, dann verringern sich auch die Stromnebenkosten, wie Steuern und Netztarif.

Warum werden dieses System die einzelnen Strombetreiber und Netzbetreiber unterstützen?
– Den Netzbetreibern hilft man, die sogenannten Stromspitzen zu verringern.
– Die Energieanbieter haben die Aufgabe immer die gleiche Strommenge zu verkaufen. Mit    diesem System hilft man ihm den Strom dann zu kaufen, wenn keiner kauft.
– Mit der PV-Anlage hilft man den Stromanbieter seine Öko-Bilanz auf zu bessern.
– Mit den E-Auto haben sie neue Absatzmöglichkeiten, Strom zu verkaufen.
– Die Politik hat es so vorgegeben. Und sie haben die Basis dafür geschaffen.

Ich habe nun eine Gegenüberstellung für ein Heizsystem eines Hauses gemacht.

Das meist verwendete System heute ist eine Luftwärmepumpe und Fußbodenheizung.
In Kombination mit Smart Home und Niedrigenergiehaus empfehle ich eine PV-anlage und Infrarot Heizkörper.
Die Errichtungskosten sind fast gleich teuer.
Die nachhaltigen Kosten sind im 2. System wesentlich geringer.
Es gibt für die Umwandlung der Energie keine Energieverluste.
Im Wohnraum hat man die gesunde Strahlungswärme.
Es gibt im 2. System einfach wenig Fehlerquellen.

Das Herzstück für ein funktionierendes System ist einfach ein Bordcomputer für ein eigenes Energiemanagement.
Und dieses System kann fast beliebig erweitert werden.
-Jalousien, die auf und zu gehen.
-Licht das gesteuert werden kann.
-Kühlschrank der eine Intelligenz hat.
-Haushaltsgeräte, die eine Zeit Schaltuhr haben.
-Ein Sicherheits- und Überwachungssystem kann mit eingebunden werden.
-Die Alexa kann man auch mit einbinden.

Die Frage, die ich mir lange stellte ist, was hat dies alles mit Klimaschutz zu tun?
– Ausstieg aus der fossilen Energie
– Ich habe mein eignes „Smart Grid“, und kann bis zu einem bestimmten Grad mit meiner gesamten Energie Energieautark sein.
– Die Effizienz meines gesamten Energiesystems und kann zusätzlich Energie erzeugen.
– Ich bin Teil am großen Stromnetz und habe die Möglichkeit Spitzen auszugleichen.

 

 

 

 

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